Wie verdienst du als Fotografin Geld? 10 Wege, die dir einnahmen bringen.

Als Fotografin ist es nicht immer einfach Geld zu verdienen. Es hängt von so vielen Faktoren ab, ob Kunden bei dir buchen. Besonders wenn du grade erst in die Selbstständigkeit gestartet bist ist es schwierig sich über Wasser zu halten. Ich glaube jeder Fotograf kennt es - dieses Gefühl, dass einem das Wasser gerade bis zum Hals steht. Vielleicht musst du gerade deine neue Kamera abbezahlen, vielleicht den Marketingkurs oder einfach nur die Creative Cloud. Wir Fotograf*innen und kreativen Köpfe haben oft hohe laufende Kosten. Wenn man allein für Adobe Programme 70€ im Monat zahlt ist das schon ne Ansage. Deshalb teile ich heute eine Liste an Dingen und Ideen, die mir oder anderen Fotografen dabei helfen sich finanzell über Wasser zu halten. Ich hoffe meine Impulse helfen dir :)

  1. Bestandskund*innen darauf hinweisen, dass sie ein Album oder Print ordern können.

    Kunden die deine Arbeit bereits kennen und schätzen, vertrauen auch auf deine Tipps und Hinweise. Deshalb kann eine persönliche E-Mail oft schon reichen um sie vom Kauf eines Albums oder Prints zu überzeugen

  2. Frühbucher Angebote für die nächste Saison

    Davon provitieren Hochzeitsfotografen wahrscheinlich am meisten. Du bekommst frühzeitige Planungssicherheit. Du bekommst eine Anzahlung und deine Kund*innen sichern sich einen Termin bei dir.

  3. Gutscheine und Geschenkkarten

    Kund*innen die glücklich waren mit eurer Zusammenarbeit empfehlen dich gerne weiter. Das kannst du nutzen und sie auf besondere Gutscheine aufmerksam machen, wie zum Beispiel eine Mini Foto Session oder die dokumentarische Begleitung von Geburtstagen, Familienfesten oder ein Famlienshooting – das ist doch ein perfektes Gruppengeschenk vorallem wenn es auch noch mit einem Fotoalbum der Feier kombiniert wird.

  4. Mini Foto Sessions
    Mini Sessions brauchen wenig Planung und du kannst sie schnell an den Kunden ausliefern. Um auch hier mehr Planungssicherheit zu bekommen, kannst du auch mehrere Sessions anbieten für einen reduzierten Preis – also quasi ein Fotoabo auf Zeit.

  5. Headshots und Branding-Fotos anbieten

    Das öffnet dir die Welt in die Businessfotografie und somit zu Selbstständigen, Unternehmen und Menschen, die sich professionell sichtbar machen wollen. Frage gezielt in deinem direkten Umfeld nach, da gibt es oft die ersten Kunden um dein Portfolio aufzubauen oder zu erweitern.

  6. Digitale Produkte verkaufen

    Digitale Produkte musst du einmal bauen und dann können sie dir theoretisch für immer passiv Geld generieren. Dabei musst dir nur bewusst sein, dass der Prozess - je nach Produkt- zeitintensiv sein kann und oft braucht bis es erstmals wirklich ins Rollen gerät, vorallem dann wenn du noch keine große Reichweite hast. Doch wenn du einmal ein Produkt hast und dein Marketing darauf abzielt genau dieses Produkt zu verkaufen, dann kannst du auch bei einer geringen Reichweite Einnahmen generieren, wenn es ein konkretes Problem deiner Zielgruppe löst.

  7. Workshops anbieten

    Eine schöne Art Geld zu verdienen kann auch sein das eigene Wissen an andere live weiterzuvermitteln. Von Kameragrundlagen, über Posing, Kommunikation – es gibt so viel was wir voneinander lernen können. Oftmals weiss man mehr, als einen selbst bewusst ist. Und meinstens reicht es aus, wenn man nur einen Schritt vorraus ist, um anderen helfen zu können. Das geht sowohl online als auch vor Ort.

  8. Als second Shooter*in arbeiten

    Anstrengend vor Ort, aber du sparst dir die Nachbearbeitung und du kannst dabei viel lernen.

  9. Bilder lizensieren
    Es gibt die Möglichkeit deine Bilder, die sonst ungenutzt auf Festplatten verstauben würden auf Plattformen zu lizensieren. Damit habe ich selbst bisher keine Erfahrungen gemacht.

  10. Einen Online-Kurse kreieren

    Streng genommen ist das auch ein digitales Produkt, aber es verdient wie ich finde einen eigenen Punkt. Alles was du Live in einem Workshop teilst kannst du auch in einem Guide oder Kurs aufbereiten, dass es Menschen online zugänglich gemacht wird. Wenn ich von einem Kurs spreche, dann meine ich einen, wo du dich zeigst - mit deiner Energie, deinen Ideen, deiner Stimme. In einem Onlinekurs kannst du deinen persönlichen Auftritt ins Internet holen und Menschen für dich begeistern und im idealfall eine Community aufbauen, die immer wieder bei dir kauft. Durch Videos, Challenges, Rituale und Austausch kannst du hier echte Verbindung aufbauen.

    Welcher dieser Ideen spricht dich am meisten an? Oder hast du schonmal etwas anderes ausprobiert was gut funktioniert hat? Was waren deine Schwierigkeiten?

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3 Dinge, die mehr Menschen dazu bringen, bei dir zu buchen