Who I Am & the Dreams I Follow
A picture of me in elementary school with my analog Janosch tiger camera.Sanja bedeutet „kleiner Traum" – und Träume haben mich mein ganzes Leben begleitet. Das fing früh an: Mit meiner Janosch-Tigerkamera in der Grundschule habe ich das Schullandheim fotografiert, jeden Moment eingefangen, der mir wichtig erschien – auf eine so ernsthafte, liebevolle Art, wie Kinder Dinge tun, die sich von Anfang an richtig anfühlen. Ich wusste es damals noch nicht, aber diese Kamera hat etwas in mir in Gang gesetzt, das nie wieder aufgehört hat.
Danach folgten viele kreative Welten: Kostümdesign am Residenztheater, Backstage-Fotografie bei der Pariser Fashion Week, Kostümdepartment beim Film. Ich wollte verstehen, wie Geschichten entstehen, wie Kleidung Menschen eine Stimme gibt oder sie verwandelt. Aber vor allem wollte ich lernen wie man etwas schafft, das bleibt.
Auf jeder meiner Reisen – war die Kamera, mein treuer Begleiter. Mir selbst ist das kaum aufgefallen, weil es so normal für mich war Momente zu dokumentieren. Aber mit jeder Person, die meine Fotos berührt hat ist mir bewusster geworden, dass meine Art Fotos zu machen vielleicht doch gar nicht so “selbstverständlich” und “normal” war. Mehr und mehr rückte die Fotografie in den Mittelpunkt meiner Kreativität.
Heute weiß ich: Es ist ein Geschenk, wie ich Dinge sehe – und dass ich Menschen damit berühren kann. Es ist ein Privileg Geschichten für andere Menschen einzufangen und besondere Momente vor dem Vergessen zu bewaren. Irgendwie sind es doch genau diese besonderen Momente, die das Leben so schön machen.